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Anfang 2015 beschloss ich, dass ich ein neues Fahrrad benötigte. Die letzten 15 Jahre war ich Besitzer eines Cross Bikes, welches ich nur sehr selten fuhr. Hinzu kam, dass ich mittlerweile (ich Baujahr 1975) auch ein paar Kilo zuviel drauf hatte. Nicht dramatisch, aber die Plauze war gut genährt.
Bis in die 20er habe ich regelmäßig und viel Sport getrieben, warum also nicht etwas sportlicheres? Da ich als jugendlicher für mein Leben gern Rennrad gefahren bin, kam mir der Gedanke mir wieder ein Rennrad anzuschaffen.
Die Fakten Anfang 2015
Größe: 194 cm
Gewicht: 105 kg
Update November 2015: 90 kg

Ich gebe zu ich hatte etwas Angst, dass ich einfach zu fett für dünne Rennrad Reifen war. Im Nachhinein weiß ich natürlich dass das quatsch ist. Ich hielt es aber für besser etwas robusteres anzuschaffen. Ich recherchierte und stöberte im Internet und stieß schließlich auf Cyclocross Räder und wollte so um die € 1000,- ausgeben. Einen Cyclocrosser für meine Körpergröße bekommt man leider nicht im Ausverkauf. Nach meiner wochenlangen Recherche fand ich ein passendes Modell – denn nicht einmal alle Hersteller haben etwas für große Jungs im Angebot – dass Cyclocross 2000 von Centurion und das Ganze auch noch in einem Laden um die Ecke.

Ganz Old-School machte ich mich also auf den Weg zu Cycle Factory in Altona. Ich genoss eine prima Beratung, ordentliches vermessen und anschließende Probefahrt mit sämtlichen Feinjustierungen. Das Rad bekam ich dann von meiner Frau geschenkt.
Schon lange hatte ich mich nicht mehr so sehr über etwas gefreut: Meine Fahrradkarriere hatte begonnen.
Der Hamburger Winter verzögerte meinen Start noch etwas, aber es wurde mehr und mehr und meine Touren wurden immer länger.
Nach meiner ersten Tour mit einem Kollegen – auf seinem Rennrad – bemerkte ich dann, dass die Cross-Reifen auch ihre Nachteile haben. Ab 30 km/h wurde der Rollwiderstand einfach extrem hoch, nun mussten also doch die 25mm Renner drauf. Ich habe nicht das leichteste, aber ich habe ein Rennrad, mehr dazu auf der Seite.
Mittlerweile – August 2015 – wiege ich nur noch 96 kg und fühle mich um einiges fitter.
Meine Reise auf dem Rennrad bis jetzt und in der Zukunft möchte ich hier mit Euch teilen. Wertvolle Tipps zum Equipment geben und freue mich natürlich über Tipps und Input von Eurer Seite.
Lasst uns der Welt zeigen was in Hamburg und Umgebung mit dem Rennrad so geht.

Willkommen auf Rennrad-Hamburg.de

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