Runtanstic, Strava und Co.

Als ich begann mich auf’s Rennrad zu setzen war mir noch egal wie schnell ich war oder wie weit ich gefahren bin, dass änderte sich jedoch sehr schnell!
Nachdem man als Neueinsteiger die ersten körperlichen Trainingserfolge am eigenen Leib spürt, kommt man auf den Gedanken auch wissen zu wollen ob man sich auch in sportlicher Hinsicht verbessert hat. Das persönliche Gefühl von Geschwindigkeit und Länge der Tour kann nämlich sehr täuschen. Mein Entschluss war schnell gefasst: Ein GPS Tracker muss her. Im Zeitalter von Smartphones – und ich aus beruflichen Gründen ein Mobile Maniac – kann man schlicht weg sein iPhone oder sein Android Smartphone zum Tracken der Daten nutzen. Hinzu kommt, dass man das Smartphone auch als Fahrrad-Navi benutzen kann (hab ich allerdings noch nie gebraucht).
Wenn man nun im APP Store oder bei Google Play sucht bekommt man irre viele Fahrrad-APPS angeboten, welche die richtige ist kann man nur selbst herausfinden. Meine persönlichen Erfahrungen möchte ich Euch hier schildern.
Runtastic
Zu beginn installierte ich mir die wohl bekannteste aller Fitness Apps: Runtasic. Die App ist quasi selbsterklärend, hübsch aufgebaut und sofort für diverse Sportarten zu benutzen. Natürlich auch für das Rennrad fahren. Die One-Button Start & Stop Funktionalität bieten alle Aktivitätstracker, die Aufzeichnung ist also schnell gestartet und gestoppt. Man muss sich um nichts kümmern, am ende der Aufzeichnung hat man einen sehr schönen Überblick über die aktuelle und alle vergangenen Aktivitäten. Wäre ich ewig alleine weiter gefahren, wäre ich wohl auch bei Runtastic geblieben. Da das Fahren in der Gruppe aber deutlich mehr spaß macht und by-the-way auch noch leichter ist, habe ich mich an die Tracking App eines Kollegen angepasst und so stieg ich auf Strava um.
Strava
Strava ist die Fahrrad Plattform die – meinem Gefühl nach – von den meisten Rennradfahrern genutzt wird. Strava bietet nämlich einiges an Funktionalität für mehr als einen Fahrer. Mir persönlich gefallen die Segmente bei Strava extrem gut. Ein Segment ist ein Streckenabschnitt, also eine Straße oder ein bestimmter weg, auf dem sich alle Strava Fahrer miteinander messen. Es gibt auch keinen Fahrer der überall erster ist, jeder Fahrer hat eben seine persönlichen Stärken und schwächen und genau dass macht Strava Segmente so spannend. Ein weiteres tolles feature ist, dass man mehreren anderen Fahrern folgen kann. Ähnlich wie auf Facebook bekommt man Neuigkeiten der anderen mit, aber eben nur wenn sie gefahren sind. Erstens motiviert man sich gegenseitig und außerdem bekommt man neue Impulse für neue Strecken, denn die eigenen werden früher oder später langweilig. Strava sorgt also über die Community für Abwechslung.
Ein weiteres TOP-Feature ist Flyby. Im Web unter seinem Account kann man sich zu jeder Tour die Flybys ansehen, dass bedeutet: Du kannst sehen welche Strava Nutzer auf deiner Fahrt an dir vorbei gefahren sind, irgendwie cool! Sehr schön ist auch das die APP automatisch erkennt mit wem Du zusammen gefahren bist, auf Grund der GPS Daten.

Alles in einem ist Strava also eine wundervolle Fahrrad Community mit einer eigenen Tracking-APP und ein Absolutes muss für jeden Rennradfahrer.

Cyclemeter
Wie Ihr bereits gemerkt habt bin ich von Strava nicht mehr los zu eisen. Was ich aber im Moment dieses Artikels gerade teste ist Cyclemeter. Cyclemeter tut genau das was der Name verspricht: Die APP misst Deine Daten und zeigt diese sehr einfach an, mehr nicht. Dass ist auch gut so, denn wie gesagt, Strava hat sich bei vielen Rennradfahrern bereits als Community durchgesetzt. Cyclemeter zeigt aber während der Fahrt eine Menge an und verwaltet Splits der Tour. Das bedeutet: Du kannst jeden einzelnen Abschnitt – weil Du zwischendurch an einer Ampel halten musstest – auswerten und es fällt im Nachhinein leichter die Etappen wieder zu erkennen.
Sehr schön an Cyclemeterist, dass man im Anschluss die GPS Daten automatisch bei Strava hochladen kann und so auf die Community nicht verzichten musst.
GPS Radcomputer
Einfache GPS tracker und Radcomputer gibt es wie sand am Meer. Von € 100,- bis € 1.000,-. Einige möchte ich hier nennen die aber nicht ich, sondern mein Touren-Partner getestet hat.
Quelle: Sigmasport.de

Sigma Sport Bike Computer GPS Rox 10.0 Basic

Vorteile
  • Günstig
  • Klein
  • Sehr lange Akkulaufzeit
Nachteile
  • Älteres Model
  • Lässt sich nur mit Sigma Software auf den Rechner importieren und im Anschluss erst in das Tool Deiner Wahl importieren

Sigma GPS ROX bei Amazon

Quelle: Garmin.com

Garmin Edge 500

Vorteile
  • Günstig
  • Alle Sensoren in Paket enthalten
  • Alle Sensoren mit Antenne
  • Klein
  • lange Akkulaufzeit
  • Lässt sich direkt als Laufwerk verbinden und somit schnell synchronisieren

Garmin Edge 500 bei Amazon

Wie gesagt, ich bin eher so der Smartphone Typ weil man das Mobiltelefon eh immer dabei hat. Das Problem ist eben die Akkulaufzeit. Beim Training nicht so wild, aber auf einer Radtour kann es schon mal eng werden.
Ich hoffe ich konnte Euch den Start mit dem Richtigen Tracking Tool behilflich sein und bin für Input und Empfehlungen von Eurer Seite immer dankbar. Einfach in die Kommentare packen.
Ride on!

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