STEVENS Super Prestige 2018

Pünktlich zur Cyclocross Saison präsentiert auch der Hamburger Fahrradhersteller Stevens seine neuen Cyclocross Modelle. Den Anfang mach das Stevens Super Prestige. Der Name verrät schon, es handelt sich hier um einen Cyclocrosser der Oberklasse. Was Stevens für das Modelljahr 2018 alles geändert, verbessert und erneuert hat könnt Ihr in der Mitteilung von Stevens selbst lesen.

Leichter, komfortabler und in vielen Details optimiert: Das neue Super Prestige setzt zum Modelljahr 2018 neue Standards bei Cyclocross-Rennern.
Auf dem STEVENS Super Prestige wurden in den vergangenen Jahren drei Weltmeisterschaften gefeiert: Mathieu van der Poel (2015), Jens Dekker (2016 U19) und Sanne Cant (2017) haben ihre bislang größen Erfolge auf dem Rad gefeiert. Hinzu kommen zwei Europameisterschaften – Sanne Cant und Jens Dekker 2015 – und mehr als zwanzig nationale Meisterschaften sowie zahlreiche Podiumsplatzierungen.
Zum Modelljahr 2018 haben wir das Top-Modell dennoch neu entwickelt. In Zusammenarbeit mit unseren Belgischen Profi-Teams Beobank-Corendon und ERA-Circus wurde der von Grund auf neu designte Rahmen mit zahlreichen Details optimiert. Einzig die bewährte sportliche Geometrie wurde beibehalten.
Ein Blick auf die Waage: der Rahmen des Super Prestige wiegt nun in Rahmengröße 58 Zentimeter 1.000 Gramm inkl. Schaltauge und Umwerfersockel. Die Gabel bringt 435 Gramm. Insgesamt sind das fast 300 Gramm weniger Gewicht.

Rahmenwerte

Die Gewichtsersparnis hat das Super Prestige vor allem über neue Fertigungsprozesse im Carbonrahmenbau, optimierte Rahmenformen – mit schlankem Ober- und Sitzrohr bei voluminösen Unterrohr – und die Auswahl der Carbonfasern gewonnen. Aber auch der gezielte Einsatz des neuartigen Farbauftrags in Ink Black spart einige Gramm. Mit der Gewichtsersparnis gehen weitere Verbesserungen einher. Die Lenkkopf-Steifigkeit ist nun rund 20 Prozent höher (LKS 85 Nm/° > 110 Nm/°), das Tretlager behält seine hohe Steifigkeit. Und die Komfortwerte sind um rund zwölf Prozent besser (KOM: 255 N/mm > 225 N/mm).

Detailverbesserungen

Nach der Auslegung auf Flatmount-Bremsen und QR12-Steckachse zum Vorjahr hat der Rahmen weitere Detailverbesserungen erhalten. Die interne Zugverlegung wurde im Sinne einer einfachen Montage angepasst: Universelle Kabeleingänge für mechanische und elektronische Schaltungen sind nun Standard, wie bei weiteren STEVENS Racebikes.
Damit den Fahrern kein Watt an Vortrieb verloren geht, sind die Kettenstreben im Bereich der Reifen nun ovaler geformt, und zwar so, dass Matsch und Schnee das Hinterrad nicht mehr ausbremsen kann. Zum Ausfallende hin ändert sich der Querschnitt aber und sorgt für mehr Seitensteifigkeit, wobei die Bauhöhe reduziert werden konnte.
Kettenschutz: Die wohl auffälligste Neuerung ist die Möglichkeit, eine Kettenführung für 1-fach und 2-fach-Kettenblätter zu montieren, um auch das letzte Risiko eines Kettenabwurfs zu eliminieren. Die Führungen lassen sich je nach Kettenblattgröße anpassen. In Serie wird der in der Höhe anpassbare 2-fach Kettenführung verbaut sein. Für alle 1x Drivetrain Fahrer wird es als Zubehör-Kit einen speziellen Halter und eine Mini-Kettenführung geben.
Keine Neuerung, aber eine grundlegende Entscheidung: keine Canti-Bremsen
Mit der Neuentwicklung des Super Prestiges 2018 haben wir uns auf die Modelle mit hydraulischen Scheibenbremsen konzentriert. Die Entscheidung der Profis und die Nachfrage am Markt haben bereits in den vergangenen Modelljahren die technische Überlegenheit von Disc-Bremsen im Cyclocross gegenüber Cantilever-Bremsen bestätigt.

Quelle: stevensbikes.de

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