Rennrad mit Leidenschaft

Anstehende Veranstaltungen

  1. Bodensee-Radmarathon

    Samstag, 1. September,
  2. Schweriner-Seen-Jedermann-Radrennen

    Sonntag, 23. September,

über mich

Anfang 2015 beschloss ich, dass ich ein neues Fahrrad benötigte. Die letzten 15 Jahre war ich Besitzer eines Cross Bikes, welches ich nur sehr selten fuhr. Hinzu kam, dass ich mittlerweile (ich Baujahr 1975) auch ein paar Kilo zuviel drauf hatte. Nicht dramatisch, aber die Plauze war gut genährt.
Bis in die 20er habe ich regelmäßig und viel Sport getrieben, warum also nicht etwas sportlicheres? Da ich als jugendlicher für mein Leben gern Rennrad gefahren bin, kam mir der Gedanke mir wieder ein Rennrad anzuschaffen.
Die Fakten Anfang 2015
Größe: 194 cm
Gewicht: 105 kg
Update November 2015: 90 kg

Ich gebe zu ich hatte etwas Angst, dass ich einfach zu fett für dünne Rennrad Reifen war. Im Nachhinein weiß ich natürlich dass das quatsch ist. Ich hielt es aber für besser etwas robusteres anzuschaffen. Ich recherchierte und stöberte im Internet und stieß schließlich auf Cyclocross Räder und wollte so um die € 1000,- ausgeben. Einen Cyclocrosser für meine Körpergröße bekommt man leider nicht im Ausverkauf. Nach meiner wochenlangen Recherche fand ich ein passendes Modell – denn nicht einmal alle Hersteller haben etwas für große Jungs im Angebot – dass Cyclocross 2000 von Centurion und das Ganze auch noch in einem Laden um die Ecke.

Ganz Old-School machte ich mich also auf den Weg zu Cycle Factory in Altona. Ich genoss eine prima Beratung, ordentliches vermessen und anschließende Probefahrt mit sämtlichen Feinjustierungen. Das Rad bekam ich dann von meiner Frau geschenkt.
Schon lange hatte ich mich nicht mehr so sehr über etwas gefreut: Meine Fahrradkarriere hatte begonnen.
Der Hamburger Winter verzögerte meinen Start noch etwas, aber es wurde mehr und mehr und meine Touren wurden immer länger.
Nach meiner ersten Tour mit einem Kollegen – auf seinem Rennrad – bemerkte ich dann, dass die Cross-Reifen auch ihre Nachteile haben. Ab 30 km/h wurde der Rollwiderstand einfach extrem hoch, nun mussten also doch die 25mm Renner drauf. Ich habe nicht das leichteste, aber ich habe ein Rennrad, mehr dazu auf der Seite.
Mittlerweile – August 2015 – wiege ich nur noch 96 kg und fühle mich um einiges fitter.
Meine Reise auf dem Rennrad bis jetzt und in der Zukunft möchte ich hier mit Euch teilen. Wertvolle Tipps zum Equipment geben und freue mich natürlich über Tipps und Input von Eurer Seite.
Ende 2015 bin ich bereits mein erstes Rennen gefahren: Das Schweriner-Jedermann-Radrennen. Beim ersten Mal bin ich natürlich die kurze – Anfängerrunde mit ca. 50 km gefahren, aber ich war stolz auf mich und wusste, dass wird nicht mein letztes Rennen gewesen sein.
2016 sollte es also noch ein wenig mehr werden. Ich trainierte während des Winters im Fitnessstudio und konnte so nicht nur meine Leistung steigern, sondern mein Gewicht weiter reduzieren. Ich wog 2016 ca. 82kg, für meinen Geschmack etwas zu dünn. In diesem Jahr für ich immerhin schon zwei Rennen. Die 100km Strecke auf den Cyclassics in Hamburg und die 100km beim Schweriner- Jedermann-Rennen, In Schwerin leider mit einem fiesen Sturz kurz vorm Ziel.
Im Winter 2016/2017 habe ich wieder im Fitnessstudio Trainiert und an Masse zugelget. Anfang 2017 brachte ich also 87kg auf die Waage. Ich denke mein Idealgewicht zum Radfahren wird so bei 85kg liegen, 87kg sind einen Tick zu viel. Die Muskeln müssen wieder runter, aber so ist das Halt im Radsport.
Meine Saison 2017 beinhaltet noch ein paar Events mehr. Ich bin bereits die Elbe Classic RTF gefahren, die Tour d’Energie in Göttingen und im Juni – zur Sommersonnenwende – fahre ich nach Schweden um die an der Vätternrundan teil zu nehmen. 300km rund um den Vätternsee wird mein Highlight 2017. Zu den Cyclassics 2017 bin ich leider im Urlaub, aber im September bin ich wieder in Schwerin zum Schweriner-Jedermann-Radrennen.
Lasst uns der Welt zeigen was in Hamburg und Umgebung mit dem Rennrad so geht.

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